Der neue vierfach Influenza-Impfstoff 2020/21 ist eingetroffen.

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Der neue vierfach Influenza-Impfstoff 2020/21 ist eingetroffen. Wir impfen ab 01. Oktober 2020.

 

INFORMATIONEN UND HINWEISE ZUR SAISONALEN INFLUENZA

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Das gilt auch für die Grippeimpfung. So sinkt besonders in den Risikogruppen bei Geimpften die Wahrscheinlichkeit schwerer oder tödlicher Verläufe einer Grippeerkrankung. Auch wer sich trotz einer Impfung ansteckt, ist besser geschützt. Denn viele Studien zeigen, dass die Erkrankung bei Geimpften milder verläuft als bei Ungeimpften. Zu Beginn der Influenzasaison 2020/2021 möchten wir Sie, auch vor dem Hintergrund der gleichzeitigen COVID-19-Pandemie, auf einige Punkte aufmerksam machen:  

INFLUENZAIMPFUNG WÄHREND DER COVID-19-PANDEMIE

Wer bevorzugt geimpft werden sollte Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Influenzaimpfung vor allem für Menschen, die ein besonders hohes Risiko für schwere Verläufe einer Influenza oder von COVID-19 haben. Eine hohe Impfquote in der Risikogruppe ist laut STIKO besonders wichtig, da sie nicht nur individuellen Schutz vor Influenza und einer doppelten Infektion bietet.

Sie entlaste auch das Gesundheitssystem, da weniger Menschen schwer erkranken. Allerdings weist die Kommission darauf hin, dass dafür eine deutlich höhere Impfquote in der Risikogruppe nötig ist. Die bisherige Influenzaimpfbeteiligung sei unzureichend. Demnach haben sich in der Saison 2018/19 nur rund 35 Prozent der Menschen ab 60 Jahre und zwischen 20 und 50 Prozent der chronisch Kranken impfen lassen. Um einen großen Teil der Risikogruppe impfen zu können, ist laut STIKO von einer Impfempfehlung für die gesamte Bevölkerung abzusehen. Zwar stehen mit rund 25 Millionen Impfdosen deutlich mehr Impfstoffdosen als in den vergangenen Jahren zur Verfügung, diese Menge würde aber trotzdem nicht für eine Impfung aller ausreichen.

In dieser Zahl sind außerdem die vom Bundesministerium für Gesundheit beschafften Impfstoffreserven bereits inbegriffen. Ein weiteres Argument gegen die generelle Impfempfehlung ist nach Angaben der STIKO, dass bislang nichts dafürspricht, dass die Nicht-Risikogruppe durch eine gleichzeitige Infektion mit SARS-CoV-2 und Influenzaviren einen schweren COVID-19-Verlauf erleiden könnte. 

Die Risikogruppe im Detail Somit ist die Influenzaimpfung weiterhin als Standardimpfung bei Personen ab 60 Jahre und als Indikationsimpfung insbesondere für folgende Gruppen vorgesehen:

› Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens,  

beispielsweise: · chronische Herz-Kreislauf-, Leber-, Nieren- oder Stoffwechselkrankheiten, chronische Krankheiten der Atmungsorgane, HIV-Infektion, chronische neurologische Grundkrankheiten wie Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben sowie vergleichbar schwere chronische neurologische Erkrankungen, die zu respiratorischen Einschränkungen führen können  

› Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (bei erhöhtem Risiko infolge eines Grundleidens ab erstem Schwangerschaftsdrittel)

› Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen

› Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden könnten Beruflich bedingte Indikationen zur Impfung aufgrund erhöhter Gefährdung liegen zum Beispiel bei Personen mit viel Publikumsverkehr und beim medizinischen Personal vor.

Impfung von medizinischem Personal:

Durch den direkten Kontakt mit an Influenza erkrankten Patienten besteht für medizinisches Personal ein erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken. Gleichzeitig stellt medizinisches Personal auch eine mögliche Infektionsquelle für die von ihm behandelten und betreuten Patienten dar.

Weitere Impfungen empfohlen

Im Allgemeinen rät die STIKO dazu, nicht nur die Grippeschutzimpfung, sondern alle von ihr empfohlenen Impfungen altersentsprechend durchzuführen.

Hinsichtlich der Corona-Pandemie gilt für alle empfohlenen Impfungen:

› Erfolgt die Impfung kurz bevor sich ein Patient mit SARS-CoV2 infiziert, gibt es keinen Hinweis darauf, dass der Kampf des Immunsystems gegen das Virus durch die Impfung negativ beeinflusst wird.

› Haben sich Patienten bereits mit SARS-CoV-2 infiziert, sollte erst nach vollständiger Genesung geimpft werden, frühestens vier Wochen nach dem letzten positiven PCR-Befund.

› Kontaktpersonen können laut STIKO 14 Tage nach dem letzten möglichen infektiösen Kontakt geimpft werden, sofern sie symptomfrei sind.   SAISONALER INFUENZAIMPFSTOFF 2020/2021 Grippeschutzimpfung mit Vierfach-Impfstoff Die Grippeschutzimpfung erfolgt auch in der Impfsaison 2020/2021 mit einem Vierfach-Impfstoff.

In der Schutzimpfungs-Richtlinie ist der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) der Empfehlung der STIKO gefolgt. Somit wird zur Grippeimpfung ein quadrivalenter Impfstoff verwendet, der sich aus den jeweiligen, von der WHO aktuell empfohlenen Influenza-A/B-Stämmen zusammensetzt. Im Vergleich zum Impfstoff der vergangenen Impfsaison wurden beide Influenza-A-Stämme und ein Influenza-B-Stamm ausgetauscht.      

 

 

 

Beate Kaesmacher

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie

Josef Kaesmacher

Facharzt für Innere Medizin, Sportmedizin

Esra Elmas

(Angestellte Ärztin)

Fachärztin für Innere Medizin

 

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