Deutsche FSME-Risikogebiete 2006

Frühsommer-Meningoenzephalitis(Hirnhautentzündung, FSME) ist zwar selten, aber gegen die potentiell lebensbedrohliche Krankheit gibt es keine kausale Therapie.

 

Eine Impfung ist jedem zu empfehlen, der sich in Risikogebieten in der Natur aufhalten möchte.

 

WICHTIG: bei Wanderungen im Gras oder Büschen helle, körperbedeckende Kleidung tragen, den Körper regelmäßig absuchen und Zecken sofort entfernen, ohne sie zu quetschen.

 

Ein bis fünf Prozent der Zecken in Risikogebieten können nach Angaben des Robert-Koch-Institut Träger von FSME-Viren sein. Etwa 30% der infizierten Menschen erkranken, zehn Prozent bekommen eine Hirnhautentzündung (Meningoenzephalitis). Jeder 50. bis 100. mit Hirnbeteiligung stirbt.

 

Einziger wirklicher Schutz:  Impfen!!!!!!!

FSME-Verbreitung in Europa

Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien

Diese Länder sind fast frei von FSME. In Dänemark besteht ein Risiko nur auf der Insel Bornholm. In Frankreich sind einzelne Herde im Elsaß, um Nancy und um Grenoble bekannt. In Griechenland gibt es nur westlich von Thessaloniki einen Naturherd. In Italien kommt FSME in den Provinzen Trentino, Belluno, Goriza, Florenz und Latium sowie im Piemont vor

Österreich

Das Land ist bekanntlich ein Hochrisiko-Gebiet. Besonders gefährliche Regionen sind die Flußniederungen entlang der Donau, Teile von Kärnten, der Steriermark und des Burgenlandes. In den letzten Jahren wurden einzelne Herde in Vorarlberg und Salzburg nachgewiesen.

Schweiz

FSME kommt in den Niederungen unterhalb von 1000 Metern in den nördlichen Landesteilen vor mit Hauptendemie-Gebieten in oberen Rheintal und in der Zentralschweiz.

Skandinavien

FSME kommt nur im Süden der Läner vor, das Risiko ist gering.

Beate Kaesmacher

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie

Josef Kaesmacher

Facharzt für Innere Medizin, Sportmedizin

Esra Elmas

(Angestellte Ärztin)

Fachärztin für Innere Medizin

 

 

 

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