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Aufruf zum Widerstand gegen grippale Infektionen

Die kalte Jahreszeit ist nicht mehr weit. Und mit ihr werden vermehrt Infektionskrankheiten Einzug halten – von der einfachen Erkältung bis hin zur Grippe. 22 Millionen Dosen Influenza-Impfstoff bieten hier zwar Schutz, werden aber die Arztpraxen aufgrund von Produktionsengpässen in diesem Jahr mitunter erst verspätet erreichen.1 Wer daher zusätzlich etwas für die Gesunderhaltung seiner Patienten tun möchte, sollte ihnen zu einer mikronährstoffreichen Ernährung raten. Die nämlich hilft nachweislich, körpereigene Abwehrkräfte gegen drohende Infektionen zu mobilisieren.

 

Doch woran liegt es überhaupt, dass Erkältungskrankheiten und andere Infekte vermehrt im Herbst und Winter auftreten? An der Kälte sicher nicht; dieser populäre Irrtum ist bereits seit langem hinreichend widerlegt. Letztlich werden diese Erkrankungen durch Viren und Bakterien verursacht – und für ihre zunehmende Verbreitung und ihr scheinbar größeres Wirkvermögen in den Herbst- und Wintermonaten sind vermutlich mehrere Gründe verantwortlich: So verbringen die Menschen beispielsweise mehr Zeit zusammengedrängt in schlecht gelüfteten Räumen. Auch trocknet die Heizungsluft die Schleimhäute aus und macht sie damit anfälliger für Infektionen der Atemwege. Und Menschen, die darüber hinaus generell zu wenig frisches, vitaminreiches Obst und Gemüse zu sich nehmen, sind in dieser Jahreszeit zusätzlich gefährdet. Denn ihr Immunsystem ist von vorneherein geschwächt.

 

Grippeimpfung und vitaminreiche Ernährung schützen

Eine der größten und schwerwiegendsten Infektionsgefahren in den Wintermonaten geht bekanntermaßen von Influenza-Erregern aus, die in die Typen A, B und C unterteilt werden; Influenza-A-Viren verfügen aufgrund hoher Mutationsfrequenz und der Fähigkeit ihre acht Gensegmente frei zu kombinieren über eine große genetische Variabilität. Durch Antigenshifts und Antigendrifts bilden sich immer wieder neue Varianten und Subtypen von Influenzaviren, die bis dato nicht in der menschlichen Bevölkerung zirkulieren. Aus diesem Grund muss der Grippeimpfstoff jedes Jahr angepasst werden.

 

Aber auch anderen Infektionserkrankungen wie Erkältungen, Bronchitis, Nasennebenhöhlen- oder Lungenentzündungen kann vorgebeugt werden. Wichtige Grundvoraussetzung ist, dass alle dem Immunsystem zugehörigen Organe und Gewebe (z.B. Lymphknoten und -bahnen, Milz, Mandeln, Thymus) sowie Zellen (z.B. Makrophagen, Killerzellen, T-Lymphocyten) ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind. Nur dann kann der Körper auf das Eindringen von Viren und Bakterien angemessen reagieren. Bedeutsam sind hierbei unter anderem die Vitamine C und E, Carotinoide sowie die Spurenelemente Selen und Zink. Als Antioxidanzien schützen sie die Zellen vor der die Immunabwehr schädigenden Wirkung freier Radikale. Entscheidend für einen optimalen körpereigenen Schutz ist demnach eine regelmäßige, ausreichende Zufuhr unterschiedlichster Vitamine und Spurenelementen. Lässt sich die allein über die Ernährung nicht gewährleisten, kann sich die Einnahme zielgerichtet zusammengesetzter Mikronährstoffkombinationen als wirksame Vorsorgemaßnahme erweisen.

Immunmodulierende Effekte von Mikronährstoffkombinationen

Die immunmodulierende Effekte solch bilanzierter Diäten sind mittlerweile durch eine ganze Reihe von Studien verifiziert: So fanden beispielsweise US-Forscher in einer randomisierten, kontrollierten Doppelblindstudie über 6 Monate heraus, dass bei älteren Menschen durch Gabe einer Mikronährstoffkombination aus antioxidativ wirkenden Vitaminen und Spurenelementen sowie weiteren Mikronährstoffen die Antikörperbildung nach einer Grippeschutzimpfung verstärkt und die Dauer der Atemwegssymptome verkürzt wurde. Konkret lag die Zahl der Tage mit Atemwegssymptomen in der Kontrollgruppe im Median bei 3, in der Verumgruppe dagegen bei 0. Zugleich wiesen 87% der Senioren in der Behandlungsgruppe am Tag 57 nach der Grippeimpfung einen 4-fach höheren Antikörper-Serumspiegel auf. In der Kontrollgruppe war dies nur bei 41% der Teilnehmer der Fall.

 

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  1. o.V.: Es gibt nur wenig Grippe-Impfstoff; Ärzte Zeitung, 22.08.2006.
  2. Langkamp-Henken, Bobbi et al. (2004), Nutritional Formula Enhanced Immune Function and Reduced Days of Symptoms of Upper Respiratory Tract Infection in Seniors. J Am Geriatr Soc. 52:3-12. 

 


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Beate Kaesmacher

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie

Josef Kaesmacher

Facharzt für Innere Medizin, Sportmedizin

Esra Elmas

(Angestellte Ärztin)

Fachärztin für Innere Medizin

 

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